Wappen von Obernau

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Zeichnerische Darstellung
Wappen am Rathaus
Grafische Darstellung nur Schild (Wappen von Dalberg)

 

 

 

 

 

 

 

Das Bayerische Staatsarchiv Würzburg hat der Gemeinde Obernau, Herrn Bürgermeister Wilhelm Hein mit Schreiben vom 20. Dezember 1968 mitgeteilt:

Der gevierte Schild zeit im 1. und 3. Viertel das Mainzer sechspeichige weiße oder silberne Rad im rotem Feld.
Die Viertel 2 und 4 enthalten das Familienwappen der Kämmerer von Dalberg (1), nämlich mit Zackenschnitt geteilt in Gelb oder Gold und Blau, das heißt, der Schildhaupt ist gelb oder golden, der untere Teil blau, auf letzterem 6 weiße oder silberne Linien, 3 und 2 zu 1 gestellt.
Als Würdezeichen finden sich die erzbischöfliche Witra oder Insul, die in der Regel weiß oder silbern mit goldenen Verzierungen dargestellt ist. Desgleichen in Gold das der Witra aufgesetzte Kreuz. Das Schwert, als Zeichen der kurmainzer Landesherrlichkeit hat einen goldenen Griff und eine silberne Klinge. Der Bischofsstab ist stets golden. Für die Farben der dem Bischofsstab anhängenden Troddel gibt es  keine Vorlage und keine Regel. Für sie nimmt man am besten eine im Wappen schon vorhandene Farbe, also Rot oder Blau.

Dies ist leider nicht das Obernauer Wappen, denn die Verantwortlichen der Gemeinde haben es versäumt, nicht wie die Gemeinde im Landkreis in den 60er Jahren ein Wappen bei den zuständigen Behörden im Freistaat Bayern zu beantragen.

(1) Hier handelt es sich um das Wappen des Wolfgang Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg, der von 1582 – 1601 Erzbischof von Mainz war und in Aschaffenburg starb. Dieses Wappen das heute in einem Stein das Obernauer Rathaus ziert (siehe oben: Wappem am Rathaus) befand sich am unteren Tor, als das Tor 1874 abgebrochen wurde, hat man den Stein beim Anwesen Dölger (jetziges Öfchen) das um diese Zeit errichtet wurde, im Hof neben der Stalltüre eingemauert. Beim Rathausbau 1911 soll die Familie Dölger diesen Stein der gemeinde zur Verfügung gestellt haben (Quelle: Schulchronik J.A.Klug)

 

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